Wie wird man Model?

Tipps

Ihr benötigt ein Buch mit professionellen Fotos, einen guten erfahrenen Agenten (Manager), der darauf achtet, dass ihr nicht über den "Tisch gezogen" werdet. Eine repräsentative Hompage wäre heutzutage auch nicht schlecht und eventuell noch eine Set-Card.

Wenn ihr euch dann bei Modelagenturen bewerbt, achtet darauf, dass diese die
Erlaubnis der Bundesanstalt für Arbeit haben. Das ist sehr wichtig. Leider gibt es viel zu viele unseriöse Agenturen, die nur Euer Geld wollen. Eine seriöse Agentur wird niemals Geld für eine Leistung verlangen.

Dies gilt auch für Fotografen. Lasst Euch von Fotografen immer Arbeitsproben zeigen. Viele angehende Profi-Fotografen fotografieren Euch auch kostenlos oder ihr müsst nur die Materialkosten bezahlen. Auch diese müssen ja üben.

Wenn Ihr vorhabt, erfolgreich zu sein, müsst Ihr einen absolut gesunden Lebensstil führen. Das bedeutet: viel und regelmässigen Schlaf, keine Medikamente oder gar Drogen, wenig Alkohol. Gut wäre etwas Sport oder und ein konsequentes Fitness-Übungsprogramm für eure Problemzonen (die ja jede mehr oder weniger von uns hat).

Amateurmodels sollten sich am Anfang immer auf die Leitung eines guten Fotografen verlassen, der die Zielsetzung der Aufnahmen kennt und der Euch in die erforderlichen Positionen lenkt und leitet. Arbeitet an Euch, um eine Vielzahl von Posen zu entwickeln, durch die Ihr Euch grazös auch in einer Foto-Serie bewegen könnt. Übt vor dem Spiegel alle erdenklichen Posen. Sammelt Fotomaterial aus Zeitschriften, um zu lernen, wie die Positionen aussehen können.

Eine professionelle Einstellung zu sich und der Arbeit ist äusserst wichtig. Ihr müsst in der Lage sein, euch bestöglich zu verkaufen, denn ihr seid das Produkt. Die Fotografen, der Kunde, Eure Agentur und auch die Stylisten erinnern sich nur, wenn Ihr einen prägenden Eindruck hinterlasst. Gelingt Euch das nicht, macht beim nächsten Job eine andere das Rennen.

Jede Agentur, jeder Fotograf, jede Produktion hat einen exakten Terminplan, und Eure allergrösste Verantwortung ist es, zum Shooting pünktlich zu erscheinen. Nichts ist schlimmer in diesem Metier als Disziplinlosigkeit. Es sollte selbstverständlich sein, dass ein Model objektiv attraktiv, also "schön" sein sollte. Wichtig ist auf alle Fälle das Feuer Ihrer Körperpersprache, welches Ihr im geforderten Augenblick der Kamera entgegen bringen müsst. Manche Models haben diesen Kick sofort drauf, andere lernen es nach und nach.

Viel Glück
Saskia




Wenn Ihr weitere Fragen habt, dann schreibt mir ein
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Fotos © Wolfgang Peter


Hier gibts Bücher rund ums Modeln

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