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Tipps


Wie man einen Leuchtkasten baut
von Lothar Franz


Für meine Diasortierung und zum Zusammenstellen von Überblend-Diaserien habe ich einen großen Leuchtkasten selbst gebaut. Die Grafik zeigt das Aufbau-Prinzip des Holzkastens.

In die die Kastenrückwand wurde ein großer Ausschnitt gesägt und diese "Serviceöffnung" für Lampenwechsel etc. mit einer dünnen, aufgeschraubten Sperrholzplatte wieder (von außen) verschlossen.

Den Innenraum habe ich mit zerknitterter Alu-Haushaltsfolie ausgekleidet, zur besseren Lichtstreuung.

Obenauf kam eine etwa 5 mm starke Opalglasscheibe, die ich mit einer umlaufenden Profilleiste mit runden Kanten (das schont die Ellenbogen) befestigt habe.

Den Lichtschalter habe ich ins Gehäuse eingebaut, ein Schalter am Kabel tut es aber evtl. auch.

Zur Beleuchtung verwende ich Leuchtstofflampen 18 Watt (60 cm lang) mit einer Farbtemperatur von ca. 9600 Kelvin. Dennoch ist die Farbbeurteilung von Dias mit Vorsicht zu geniessen - ist aber auch nicht die Aufgabe meines Leuchtkastens.

Die Leuchtsofflampen sind beim guten Elektroinstallateur zu bestellen, es müssen Leuchten sein, die für den Möbeleinbau geeignet sind! (F-Leuchten). Ich rate in diesem Zusammenhang ausdrücklich von der Beratung durch Laien-Verkäufern in Baumärkten ab.

Last but not least: die Verkabelung sollte man von einem Fachmann machen lassen. Die Brand- und Unfallgefahr ist bei unfachmännischer Ausführung sehr groß.






Grafik und Text ©
Lothar Franz

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