Teneriffa

Ich war da


Teneriffa, märchenhaftes Land
von Roman F. Hümbs


Die sichere und angenehme Insel, wird sie auch genannt. Der Reisende hat oft den Eindruck, hier ist das Paradies des Lichtes beheimatet. Es stimmt auch bis zu einem gewissen Teil. Teneriffa ist auch fordernd, voller Überraschungen und Abenteuer und immer wieder eine Reise wert.

Geheimnisvoll umwittert ist der alte Vulkan, El Teide, und je näher und öfters man ihm begegnet, desto größer wird das Geheimnis um ihn herum. Man spürt förmlich die Kräfte die von diesem Vulkan ausgegangen sind und auch wieder ausgehen werden. Ein Mysterium wie auch viele andere Vulkane. In seiner Nähe fühlt man sich hilflos ausgeliefert den Mächten, die wir Menschen nicht begreifen können.

Die Guanchen waren die ersten Bewohner dieser Insel und verehrten diesen Vulkan und seine Macht. Denn bis heute schlummert in der Tiefe der Erde flüssiges Magma das sich durch Kamine wie El Teide Luft machen kann, mit Ausmaßen die verheerender nicht sein könnten. Das sollten wir uns immer vor Augen führen bei all der Schönheit.

Findet man denn heute am Ende des Zwanzigsten Jahrhundert noch ein Teneriffa, was nicht dem Tourismus verfallen ist? Ja, auch das gibt es, wenn man bereit ist, abseits der Touristenpfade sich durch das Land zu bewegen. Die meisten Reisenden werden im Süden per Flugzeug landen und haben schon von weitem die Möglichkeit, hier die verbrannte Erde zu sehen. Kein Wunder, der Äquatorkreis und seine Nähe lassen die Sonnenstrahlen bereits sehr hart einschlagen. Hier im Süden verbrennt gnadenlos alles. Aber kaum 90 Minuten Autofahrt entfernt möchten wir glauben, wir sind erneut auf einer anderen Insel.

Üppige Vegetation umgibt uns, Nebel steigt auf, Regenwolken bestimmen das Bild. Jetzt, hier im Norden, in Puero de la Cruez, ist das Wetter wie umgekrempelt. Angenehme 25° Grad umgeben uns im Norden beinahe das ganze Jahr über, jeden Tag zwischen 10 und 12 Uhr muß mit leichtem manchmal auch schwerem Regenfällen gerechnet werden.

Von Puerto de la Cruez hat man die Möglichkeit, über Orotawa zum Pico El Teide zu gelangen, in knapp 60 Minuten wenn es sein muß und mit einem Höhenunterschied von gut 2700 Metern. Die letzten tausend Meter sind durch körperliche Fitness zu erreichen. Und genau dort, in einem der größten Nationalparks der Welt, befindet sich auch die Ursprünglichkeit der Insel wieder. Graziös knirscht unter den Schuhen die Lava, und selbst kleinste Partikel sind messerscharf, so das ein Sturz oft unangenehme Folgen haben kann.

In dieser Höhe, von 2700 Meter - 3700 Meter erhält der Reisende beeindruckende Fotos für sich und seine Nachwelt, gerade dann, wenn man sich aufgerafft hat um zum besten fotografischen Licht an seinen Motiven zu sein. Es lassen sich dafür keine Worte finden, man muß es einfach erlebt haben. Nicht vergessen sollte man, dass bedingt durch die Nähe zum Äquator die Sonne sehr schnell aufsteigt und ebenso schnell auch wieder am Abend verlischt. Doch prägen sich dem Besucher diese Momente einmal mehr gravierend ein.

Zu empfehlen sind für Fototouren auf Teneriffa festes Schuhwerk mit harter Sohle! Knöchelschutz ist hier Pflicht. Ebenso sollte man zu jeder Tour ausreichend Trinkwasser als Vorrat bei sich haben.
 

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Ein Stativ, eine Wasserwaage und wie immer ausreichend Filmmaterial sollten Sie dabei haben, denn Filmmaterial selbst ist vor Ort sehr teuer, Batterien hingegen, hochwertige dazu, werden sehr preiswert gehandelt.

 

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Haben Sie weitere Fragen dazu? Dann scheuen Sie sich nicht, und fragen Sie nach. Dazu bietet Ihnen unser Forum reichlich Platz, oder aber wenden Sie sich direkt an den Autor per Email: rwhuembs@aol.com


Text und Fotos © Roman F. Hümbs, Engelskirchen
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